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Miniaturkabinett

31. Abteilung

Der hl. Antonius als Eremit Hl. Antonius
Kopie nach Raphael Sadeler d. Ä. (1560/61–1628/32) nach Maerten de Vos (1532–1604) Raphael Sadeler d. Ä. (1560/61–1628/32) nach Maerten de Vos (1532–1604)
um 1590
Ölhaltige Malerei auf Kupfer Kufperstich, 155 x 102 mm
hmf.Pr154 London, British Museum.Reg. No. 1863,0509.725
hmf, Foto: Horst Ziegenfusz © Trustees of the British Museum

Der hl. Antonius als Eremit

  • Kopie nach Raphael Sadeler d. Ä. (1560/61–1628/32) nach Maerten de Vos (1532–1604)
  • Ölhaltige Malerei auf Kupfer
  • hmf.Pr154
  • hmf, Foto: Horst Ziegenfusz
Der hl. Antonius Abbas (ca. 251–356) gilt als Vater des christlichen Mönchtums. Mit 20 Jahren gab er all seinen Besitz an die Armen und lebte von da an als Eremit in einer Felsenhöhle. Mehrfach wurde er von Dämonen versucht, doch immer blieb er standhaft. Nach ihm wurde der 1059 gegründete Antoniterorden benannt.
Der hl. Antonius Abbas ist hier wie üblich in der Tracht eines Antonitermönches wiedergegeben: mit einfacher Kutte und einem schwarzen Kapuzenmantel mit aufgenähtem T-Kreuz. Auch das Schwein im Hintergrund gehört zu seinen Attributen, denn die Schweine des Antoniterordens durften frei herumlaufen und wurden von der Gemeinde gefüttert.
Das Gemälde entstand nach einem Kupferstich des Antwerpener Stechers Raphael Sadeler d. Ä., den dieser um 1590 nach einer Vorlage seines Künstlerkollegen Maerten de Vos hergestellt hatte.

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